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Elbtalhäusel 2020
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Wandern und Klettern in Schmilka

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Bad Schandau-Schmilka
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Blick kleine Bastei
Blick kleine Bastei

Paddeln mit Kanu Aktiv Tours

Die Sächsische Schweiz aktiv erleben!

Direkt im Herzen der Sächsischen Schweiz, am Elbufer in Königstein, finden Sie Kanu Aktiv Tours. Frei nach dem Prinzip "Alle sitzen in einem Boot" paddeln Sie auf der erlebnisreichen Elbe entweder mit Kanu, Schlauchboot oder Floß. Oder entdecken Sie mit uns die einzigartige Felsenlandschaft der Sächsisch-Böhmischen Schweiz bei einer Kletter-/Klettersteigtour oder Höhlenerkundung. Mit uns erleben Sie naturnahe und aktive Freizeitgestaltung.

2013 K21 Anz 1 2 Kanu Aktiv Tours

Als regensichere Alternative bieten wir unseren Indoor-Hochseilgarten. Gesichert über ein Schienensystem können Sie in luftiger Höhe 18 Parcourelemente erleben. Nicht nur im Hochseilgarten, auch an unseren Klettertürmen bzw. -wänden mit verschiedenen Wegen und Schwierigkeitsgraden können Sie Ihre Geschicklichkeit und Klettererfahrung erproben.

  • Boots- und Floßverleih
  • Powerboottouren
  • Schlauchboot- und Floßpartytouren
  • Indoor Hochseilgarten
  • Klettersteigtouren
  • Klettertouren
  • Höhlenerkundungen
  • Fahrradverleih
  • Wanderungen
  • Wasserwanderrastplatz
  • Klassenfahrten, Ferienlager
  • Herberge Ochelbaude
  • Kombiangebote
  • Firmenevents
  • Mobile Eventmodule
  • https://www.kanu-aktiv-tours.de/

 

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Beschreibung

Bei dieser Wanderung wechseln sich schöne Waldwege mit schmalen Pfaden ab. Auf den letzten Metern zur Starken Stiege müssen wir uns gar in weglosem Gelände fortbewegen. Aber keine Angst - die Wegfindung ist einfach, weil wir dort von Felsen eingerahmt sind und die Richtung vorgegeben ist. Die im malerischen Talkessel des Rauschengrunds gelegene Starke Stiege steht leider zu Unrecht ein wenig im Schatten der anderen bekannten Stiegen in der Sächsischen Schweiz. Dabei verläuft sie durchaus spannend über eine ausgesetzte Rampe zum Oberen Terrassenweg, der stellenweise am steilen Abgrund entlangführt und wunderschöne Panoramen bietet.

Der Schmilkaer Kessel befindet sich etwas abseits der großen Touristenströme nördlich des kleinen Biodorfes Schmilka. Er ist der Schnittpunkt der umliegenden Schluchten und grenzt im Nordwesten an die Ausläufer der Vorderen Schrammsteine und im Norden an die eindrucksvollen Massive der Hinteren Schrammsteine, die fließend in die Affensteine übergehen. Wie Tentakeln treffen hier die Ausläufer vom Rauschengrund, Falkoniergrund, Heringsgrund, Wurzelweg sowie jene des Schustergrunds zusammen. 

Wir wandern aus Schmilka kommend etwa fünf bis zehn Minuten auf dem Gehweg neben der Straße in nordwestliche Richtung, bis wir rechterhand die unscheinbare Abzweigung "Kahntilke" erreichen. Der Pfad führt über hölzerne Stufen empor bis zu einer kleinen Verbindungsstraße (Holzlagerplatzweg), der wir für 100 m nach rechts folgen und sogleich die links abgehende Kahntilke aufwärts wandern (Wegmarkierung grüner Strich). Oben angekommen, verläuft der Pfad einmal scharf nach links und bis zur Aussicht sehr bequem ohne Höhenunterschiede weiter. An der Abzweigung zum Elbleitenweg gehen wir geradeaus weiter. Drei Minuten später und nach ingesamt 35 Minuten ist der Aussichtspunkt "Kleine Bastei" erreicht. Auf dem Rückweg nehmen wir nun die Abzweigung zum Elbleitenweg und laufen den Weg gut fünf Minuten entlang bis zum breiten Schotterweg (Elbleitenweg). 

Dem Elbleitenweg nach links (weiterhin Wm. grüner Strich) rund fünf Minuten folgen. Nach einer leichten Rechtskurve (kurz hinter der steil und erdrückend aufragenden Westkante des Rauschensteins) befindet sich rechtsseitig unsere Abzweigung in den Rauschengrund. Ein Schild mit dem Hinweis auf eine Bergungsbox weist uns den Weg, der gut erkennbar ist. Wir durchschreiten das so genannte "Rauschentor" inmitten eindrucksvoller Felswände. Dahinter anfänglich links haltend und im Verlauf leicht rechts abknickend geht es auf dem mit einem schwarzen Dreieck (Zeichen für Kletterzustieg) markierten und teilweise schwach ausgeprägten Pfad absteigend bis zum Weg bzw. Pfad im Rauschengrund. Dort links halten.

Wir wandern auf dem immer schmaler und wilder werdenden Pfad durch den Rauschengrund bis tief hinein in den traumhaften und idyllischen Talkessel. Am großen den Weg "blockierenden" Felsen gehen wir links vorbei - der Pfad ist auf den letzten Metern nicht mehr als solcher erkennbar, allerdings stehen wir bereits nach wenigen Metern in einer Sackgasse vor der Starken Stiege. Diese erkennen wir an dem ersten in gut vier bis fünf Metern Höhe angebrachten Metallhandgriff, der durch leichte Kletterei (unterer zweiter Grad nach UIAA) angeklettert werden muss. Über eine schräge Rippe klettern wir empor, zwischendurch immer mal wieder durch einen Metallhandgriff unterstützt. Die Stiege ist zwar kurz, aber steil und teilweise ziemlich ausgesetzt und man sollte sie nicht unterschätzen. 

Nach dem Ausstieg erkennen wir schon bald rechtsseitig Pfadspuren. Diesen folgen wir und befinden uns unmittelbar auf dem "Oberen Terrassenweg", der uns traumhaft schön auf der "Zwischenebene" des Sandsteinmassivs ostwärts leitet und immer wieder mit einmaligen Aussichten u. a. auf den "Rauschenstein" und auf das "Verbogene Horn" belohnt. Der Pfad ist mit dem schwarzen Dreieck für Kletterzustieg markiert (schwierig). An einigen Stellen ist der Pfad sehr schmal und führt recht nah am steilen Abgrund entlang. Teilweise helfen Metall-Handbügel beim Passieren dieser ausgesetzten Stellen - einmal allerdings fehlen diese, so dass es nur ungesichert dort vorbei geht. Wir verlassen den Oberen Terrassenweg an der Rotkehlchenstiege nach rechts. Die Abzweigung zu dieser ist allerdings recht unscheinbar, so dass wir etwas aufpassen müssen. Die etwas versteckt angemalte Markierung mit dem grünen "Pfeil-Dreieck" (Bergpfad) führt uns auf den richtigen Weiterweg, Die ersten Meter in der Rotkehlchenstiege sind die anspruchsvollsten, weil es recht steil abwärts geht. Wir müssen Hand anlegen und etwas kraxeln, danach helfen Metallgriffe bei unserem Abstieg. Am Ende geht es bequem über Stufen in den Falkoniergrund. Ein mächtiger Felsüberhang auf der linken Seite markiert das Ende der Stiege. Der Weg durch den Falkoniergrund trifft wenig später auf den Elbleitenweg (Hauptwanderweg/grüner Punkt), an dem wir links weiter gehen. Wir passieren nach knapp 150 Metern die linksseitige Abzweigung in den Heringsgrund. Nach weiteren 200 Metern halten wir uns an der ersten Abbiegemöglichkeit links und folgen dem Wurzelweg (weiterhin grüner Punkt) grob in östliche Richtung. Hier befinden wir uns in der Talsohle des Schmilkaer Kessels. Unser nächstes Ziel ist der Lehnsteig, der nach rund 300 Metern links vom Wurzelweg abzweigt. Ab jetzt geht es stetig über unzählige Stufen und teilweise recht stramm aufwärts. Schon bald werden wir beidseitig von Felsen eingerahmt. Nach rund 20 Minuten haben wir es dann geschafft und wir erreichen das Felsplateau. Einige Stellen bieten sich hervorragend für eine Rast an. Im Gegensatz zu den stark frequentierten Schramm- und Affensteinen ist es hier vergleichsweise ruhig und einsam. Der Weiterweg verläuft auf einem schönen Pfad, der allmählich nach Norden abdreht. Nach wenigen hundert Metern trifft dieser schließlich auf den Reitsteig (Hauptwanderweg/Wm. blauer waagerechter Strich). Wir folgen diesem nach rechts. Der Reitsteig macht schon bald eine Rechtskurve und dreht grob nach Süden in Richtung des Großen Winterbergs ab, welcher sich im weiteren Verlauf durch den immer stärker dominierenden Buchenbestand ankündigt. Der Große Winterberg ist ein Basaltberg (vulkanischen Ursprungs) und bietet Buchen besonders nährstoffreichen Boden. Die erste Abbiegemöglichkeit nach Schmilka (rechts über den Wurzelweg/grüner Punkt) ignorieren wir und biegen erst 250 Meter weiter an der großen Wegkreuzung im spitzen Winkel nach rechts/Westen ab und folgen dem breiten Wanderweg "Weiberfähre" (knappe Viertelstunde seit dem Verlassen des Lehnsteigs). Optional könnte man an dieser Wegkreuzung schräg rechts direkt über den Großen Winterberg laufen (Nationalpark-Informationsstelle und Imbissmöglichkeit von April bis Oktober). Eine weitere knappe Viertelstunde später zweigt rechts der Bergsteig (Wm. grüner waagerechter Strich) ab, der uns im dreißigminütigen kontinuierlichen Abstieg recht anstrengend zurück nach Schmilka führt (an den Wegkreuzungen jeweils immer geradeaus weiter). 

    • Sicherheitshinweise

      • Die Begehung der Starken Stiege erfordert Mut und Klettergeschick. Eine Selbstsicherung ist nur schwer bzw. überhaupt nicht möglich.
      • Für die Tour sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich, vor allem für die Starke Stiege und den Oberen Terrassenweg.
      • Die Tour ist grundsätzlich nicht kindergeeignet! Ggf. sollten erfahrene, trittsichere und schwindelfreie Kinder durch geeignete Erwachsene gesichert werden.

Anreise

Mit dem Auto

  • Fahren Sie von Dresden auf der Autobahn A17 Richtung Prag/ Praha. Verlassen Sie die Autobahn an der Anschlussstelle Pirna (6) in Richtung Bad-Schandau.
  • Folgen Sie der Beschilderung nach Pirna. Durchfahren Sie Pirna und folgen Sie der B172 bis Sie Bad Schandau erreichen.
  • In Bad Schandau bleiben Sie auf der Hauptstraße (B172) und folgen der Beschilderung Schmilka, Decin.
  • Sie fahren nun rechtsseitig die Elbe entlang Ortseingangschild auf der linken Seite das Elbtalhäusel.

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  • Sie parken am besten in einer der Parkbuchten am Straßenrand oder in der Einfahrt wenn nicht gespeert ist.

Mit der Bahn

  • Am schnellsten erreichen Sie uns mit der S-Bahn von Dresden Hbf oder Dresden -Neustadt aus. Die Züge verkehren im Stundentakt und halten in Schmilka (Fährstelle)
  • Fahrplan Fähre.
  • Von dort aus nehmen Sie die Fähre und setzen über die Elbe. Von der Fährstation Schmilka bis zum Elbtalhäusel sind es dann noch ca. 8 Minuten Fußweg elbaufwärts. Gehen Sie die Straße entlang, bis Sie die am Ortsausgangschild Schmilka auf der rechten Seite am Berghang sehen Sie dann das Elbtalhäusel.

Anfahrt mit Bus

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Fahrplan der Buslinie 252 in Bad Schandau - Schmilka

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